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Georg Biron

Biographie

geboren: 18.10.1958 in: Wien
Georg Biron


E-Mail: georg(at)biron(dot)at
Homepage: www.biron.at

 

"Eher Spiel als Ernst, eher Vielfalt der Sinne als Eindeutigkeit des Sinns. Immer offen gegen das Unbewusste, offen auch für die Stimmen jener zehntausend Toten, die einem Wort von Hugo von Hofmannsthal zufolge immer mitreden, wenn wir den Mund aufmachen. Georg Biron hebt die Grenzen auf zwischen Großem und Kleinem und versucht, unserer entzauberten Sprache wieder etwas von ihrem Geheimnis zurückzugeben…" (KURIER)
Geboren 1958 in Wien. Schreibt mit elf Jahren seinen ersten Roman, veröffentlicht 1975 Gedichte in "Neue Wege" und arbeitet beim Literaturmagazin "Frischfleisch & Löwenmaul" als Redakteur.
Später veröffentlicht er einen Gedichtband gemeinsam mit Manfred Maurer (1980) und beginnt als Reporter zu arbeiten. 1984 erscheint sein Roman "Höchste Zeit". 1986 gibt er seine eigene Zeitung heraus – das "Extrablatt". Immer wieder gestaltet und moderiert er Radiosendungen. Und bringt Bücher heraus ("Glück und Glas", "Männer Männer Männer", "Der Qualtinger", "Die letzte Beichte", "Waikiki").
"Kaum 20jährig lieferte Georg Biron schon überzeugende Zeugnisse seines literarischen Könnens. Das Älterwerden hat ihm nicht geschadet. Im Gegenteil. Ebenso genützt hat ihm seine große journalistische Erfahrung: knapp, kraftvoll und obendrein dicht. Das Prädikat literarischer Reporter wurde ihm zu Recht verliehen. Birons Geschichten strotzen vor Saft und Kraft", ist in den "Oberösterreichischen Nachrichten" zu lesen.
In den Neunzigern beginnt er Drehbücher zu schreiben. Gleich die erste Arbeit, die Verfilmung des Biron-Buchs "Waikiki", wird für den Grimme-Preis nominiert ("Das Glück liegt in Waikiki", ZDF 1992).
"Georg Biron ist der "Amerikaner" der literarischen Alpenrepublik, ein Monolith im Feld der Langeweile. Hier werden keine Innenwelten ausgestellt und läppische Waldbauernbuben-Geschichten erzählt. Die Lektüre lädt häufig zum Schmunzeln und Brüllen ein und ist, ein Unikum in heimischen Breiten, ein Genuss … Anklänge an Hemingway und Malraux und deren Kämpfergestalten. Die Technik der frühen Geschichten von Hemingway, mit einem Schuss Zola. Rhetorik von unten." ("Wiener Zeitung")