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Franz Josef Czernin

Biographie

geboren: 07.01.1952 in: Wien
Franz Josef Czernin
Rettenegg



 

Czernin legte 1971 die Matura ab und studierte von 1971 bis 1973 an der Indiana University. Danach lebte er an verschiedenen Orten Österreichs, seit 1980 hauptsächlich in Rettenegg (Steiermark).

Czernin schrieb Aphorismen, Prosa (auch theoretische und kritische Werke), am Rande auch dramatische Werke, vor allem aber experimentelle, von der Wiener Gruppe beeinflusste Lyrik. Er beschäftigte sich auch mit traditionellen Gedichtformen wie Sonetten, Terzinen oder Sestinen.

1987 veröffentlichte er zusammen mit Ferdinand Schmatz im Residenz Verlag einen Band, für den die beiden absichtlich minderwertige Gedichte schrieben, wie sie im direkt darauf folgenden Enthüllungsbuch darlegten. Sie taten das, um die Urteilskriterien des Verlags und den österreichischen Literaturbetrieb in Frage zu stellen.

Seit 2008 ist Czernin Mitglied der Darmstädter Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. In Österreich gehört er der Künstlervereinigung MAERZ an.


 

Publikationen

  • zungenenglisch
    visionen, varianten
    Verlag: Carl Hanser, München 2014
    ISBN: 978-3-446-24470-2
  • Das telepathische Lamm
    Essays und andere Legenden
    Verlag: Klever, Wien 2011
    ISBN: 978-3-902665-27-0
  • staub.gefässe
    gesammelte gedichte
    Verlag: Carl Hanser, München 2008
    ISBN: 978-3-446-23068-2
  • Zur Metapher
    Die Metapher in Philosophie, Wissenschaft und Literatur
    Hrsg. zus. m. Thomas Eder
    Verlag: Fink, Paderborn 2007
  • Der Himmel ist blau
    Aufsätze zur Dichtung
    Verlag: Engeler, Weil am Rhein 2007
  • das labyrinth erst erfindet den roten faden
    Einführung in die Organik
    Verlag: Hanser, München 2005
  • Briefe zu Gedichten
    mit Hans-Jost Frey
    Verlag: Engeler, Basel 2003
  • elemente, sonette
    Verlag: Hanser, München 2002
  • Wofür ich mich meinetwegen entschuldige
    Haider, beim Wort genommen
    Verlag: Czernin Verlag, Wien 2000
    ISBN: 978-3-7076-0040-7
  • Apfelessen mit Swedenborg
    Essays zur Literatur
    Verlag: Grupello Verlag, Düsseldorf 2000
  • Kühlschrankpoesie
    480 Wortmagnete
    Verlag: Sanssouci Verlag, 1999
  • William Shakespeare: Sonnets
    Übersetzungen
    Verlag: Hanser, München 1999
  • Anna und Franz
    Sechzehn Arabesken
    Verlag: Haymon, Innsbruck 1998
  • Die Schreibhand
    zu Reinhard Priessnitz’ Gedicht Heldin
    Verlag: Sonderzahl, Wien 1997
    ISBN: 3-85449-119-0
  • natur-gedichte
    Verlag: Hanser, München 1996
  • Marcel Reich-Ranicki
    Eine Kritik
    Verlag: Steidl, Göttingen 1995
  • Fuszspuren: Füsze
    Verlag: Wolf, Janus Press, Berlin 1994
  • gedichte
    Verlag: Literaturverlag Droschl, Graz 1992
  • die aphorismen
    eine einführung in die mechanik
    Verlag: Sonderzahl, Wien 1992
  • Sechs tote Dichter
    (Hausmann, Kafka, Kraus, Musil, Trakl, Priessnitz)
    Verlag: Sonderzahl, Wien 1992
  • das stück
    ein theater
    Verlag: Ed. Neue Texte, Linz 1991
  • ganganbuch 6
    jahrbuch 1989 für zeitgenössische literatur
    Hrsg. zus. m. Ferdinand Schmatz
    Verlag: Edition gangan, Wien 1988
  • Die Reise
    In achtzig flachen Hunden in die ganze tiefe Grube
    (mit Ferdinand Schmatz)
    Verlag: Ed. Neue Texte, Linz 1987
  • Die Reisen
    In achtzig Gedichten um die ganze Welt
    (mit Ferdinand Schmatz)
    Verlag: Residenz Verlag, Salzburg 1987
  • ossa und pelion
    Verlag: Ed. Neue Texte, Linz 1979