Menu

bka Wien Kultur

MITGLIEDER

Mitglied suchen:

Christoph Theiler

Biographie

geboren: 28.03.1959 in: Ebermannstadt (DE)
Christoph Theiler
Wien


E-Mail: christoph(at)wechsel-strom(dot)net
Homepage: www.wechsel-strom.net

 

www.piefkedenkmal.at
www.trackerdog.at

Lebt seit 1982 in Wien und ist dort als freischaffender Künstler tätig.
Studium in  Nürnberg, Stuttgart und Wien
1995 gründete er mit der Regisseurin Renate Pittroff das Theater „meyerhold unltd.“. Es entstanden dort viele Produktionen, zu denen er die Musik schuf. Seit 1997 sind Arbeiten im Bereich Hörspiel und experimentelle Radiokunst entstanden. Für ORF, BR, DeutschlandRadio und WDR komponierte er Musik zu Texten von P.Pessl, Birgit Schwaner, J. Schutting, J. Blendstrup, F. Mayröcker , S. Tar u.a.
Neueste Arbeiten sind im Bereich Multimedia-Klanginstallation angesiedelt. Immer mehr werden hier Mittel aus dem Bereich der elektronischen Musik, des Sounddesigns, der Hochfrequenztechnik und des Internet in die künstlerische Konzeption mit einbezogen.

Zusammen mit Renate Pittroff gründete er 2004 den off space „galerie wechselstrom“, Labor, Arbeitsraum und temporärer Ausstellungsraum. Neben Lesungen und Konzerten fanden 2014 und 2016 „räume für notizen“, zwei große von Günther Vallaster und Jörg Piringer kuratierte Ausstellungen zur visuellen Poesie statt. Eingeladen waren insgesamt über 100 KünstlerInnen, die ca. 200 Werke, Performances, Lesungen und Vorträge präsentierten.

Als Autor trat Christoph Theiler mit folgenden Buchpublikationen hervor:
„Reply“ und „Kalbsembryonenverkostung“.
Texte entstehen nicht durch Produktion im klassischen Sinn, sondern durch Text-Provokation,
oder in Form eines Mashup, wie bei den Kunstradiosendungen „Ausmisten“ oder „Liquid Radio“.
Arbeiten zur visuellen Poesie sind in den Anthologien „A Global Visuage“, „Visuelle Poesie“ und „Bewegte Sprache“ veröffentlicht worden.

Preise und Auszeichnungen:
Kompositionspreis der Stadt Stuttgart für „11 Bilder für Streichquartett“ (1982)
Finalist beim „Composers Competition - Florida“ für „Variationen für Viola“ (1989)
Finalist beim Kompositionswettbewerb „Piano in Concert - Berlin“ für „Klavierstück“ (1992)
Finalist beim Wettbewerb „Floriana - Linz“ für die Musik zum Hörspiel „Das Plädoyer“
(Text: Renate Pittroff) (1993)
1. Preis beim Kompositionswettbewerb „Luis de Narvaez - Granada“ für „2. Streichquartett “ (1993)
Besondere Würdigung beim Kompositionswettbewerb des I.C.O.N.S. Turin für
„Vier Jahreszeiten in Sarajevo“ (1995)
Finalist beim Kompositionswettbewerb Münster für „Klaviertrio - in memoriam Thelonious Monk“ (1996)
3. Preis beim Kompositionswettbewerb der „Prof. Ivan Spassov - Foundation“ - Bulgarien
für „Klaviertrio - in memoriam Thelonious Monk“ (1998)
Nominierung zum Hörspielpreis der Kriegsblinden für „Reply“ (2006)
Anerkennungspreis des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur für die
Veranstaltungsreihe „Alternating Current“ in der Galerie wechselstrom (2013)
1. Preis beim Kompositionswettbewerb der Weimarer Frühjahrstage für Neue Musik für
„Polarisation für Flöte und Akkordeon“ (2014)
Shortlist „Neptun Wasserpreis“ für "Fluid Control" (2015)
Finalist beim "Human Interface Award" der phaenomenale Wolfsburg für "Fluid Control" (2015)
Finalist bei "Fast Forward Science" für "Fluid Control" (2015)
Auszeichnungsprämie im Bereich Interdisziplinarität vom Bundeskanzleramt/Kultur Österreich (2016)
Kompositionsstipendium vom Bundeskanzleramt/Kultur Österreich (2016)


 

Publikationen

Wichtige Arbeiten:

  • AUSMISTEN
    Kunstradio-Live-Sendung zum Österreichischen Nationalfeiertag
  • REPLY
    Bettelbriefaktion zum Mozartjahr wurde als Hörspiel produziert und war auf der Shortlist des Hörspielpreis der Kriegsblinden
  • Bundesministerium für DNA-Hygiene
    theatrale Amtsanmaßung in der Galerie wechselstrom
  • KALBSEMBRYONENVERKOSTUNG
    MediaHack – als Feature für das Deutschlandradio Berlin produziert
  • PIEFKE-DENKMAL
    Skulptur aus Cortenstahl in Gänserndorf 2009 feierlich enthüllt
  • COMMUNITY GAME
    partizipatorisches Auswahlverfahren – wurde in Wien benutzt um zwei Mal 125.000,-- Euro Fördermittel aus dem Bereich Medienkunst zu verteilen
  • RE-ENTRY
    interaktive Oper
  • LIQUID RADIO
    Kunstradiosendung

Eine ausführliche Publikationsliste gibt es hier


 
Textproben