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Jeff Bernard

Biographie

geboren: 12.09.1943 in: Wien verstorben: 24.02.2010
 

Jeff Bernard, Prof. DI,
geboren 1943 in Wien, studierte an der Technischen Universität Wien Architektur und Integrierte Umweltgestaltung. Seit seiner Gründung in 1989 war er Vorsitzender des Instituts für Sozio-Semiotische Studien ISSS, und seit 1995, in Nachfolge von Univ.Prof. Wolfgang Pollak, Präsident der Österreichischen Gesellschaft für Semiotik ÖGS, als deren Generalsekretär er bereits seit 1979 tätig war.

      1989 wurde er Vorstandsmitglied der International Association for Semiotic Studies / Association Internationale de Sémiotique IASS-AIS, zuerst als Coordinator of the Presidency, von 1994 bis 2004 war er Generalsekretär der IASS–AIS, im Juli 2004 schließlich wurde er zum Vizepräsidenten gewählt – ein Amt, das er bis zur Neukonstituierung des Vorstands im September 2009 ausübte.
      Jeff Bernard war Chefherausgeber der Zeitschrift S – European Journal for Semiotic Studies, Co-Hg. der Semiotischen Berichte, und Herausgeber von drei semiotischen Buchreihen (Angewandte Semiotik; S–Addenda Semiotic Studies; S–Labor). Er publizierte zahlreiche Bücher sowohl als Autor als auch als (Ko‑)Herausgeber, darunter: Strukturen Autonomer Kulturarbeit in Österreich (4 Bde.), Modellierungen von Geschichte und Kultur (2 Bde.), Mythen, Riten, Simulakra  (2 Bde.). Neben diesen semiotischen und kulturwissenschaftlichen Publikationen beschäftigte er sich jahrelang (im Rahmen seiner Mitarbeit am Institut für Soziales Design) intensiv mit den Problemen von behinderten Menschen.

      2003 wurde er mit einem Symposium anläßlich seines 60. Geburtstags geehrt, die Akten erschienen 2004: Gloria Withalm & Josef Wallmannsberger (eds.). Macht der Zeichen – Zeichen der Macht / Festschrift für Jeff Bernard / Signs of Power, Power of Signs. Essays in Honor of Jeff Bernard.  (=TRANS-Studien zur Veränderung der Welt 3). Wien: INST.

      Jeff Bernard veröffentlichte eine große Zahl von Artikeln in Sammelbänden und Fachzeitschriften und bearbeitet zahlreiche Forschungsprojekte, insbesondere aus den Bereichen Semiotik (oft mit Betonung auf Sozio-Semiotik oder die Theorien von Ferruccio Rossi-Landi) und Kulturwissenschaften.

            Unter den letzten Artikeln, die vor kurzem erschienen sind, finden sich: “Co-presence of artefacts.” In: Le Guern, Odile & Hugues de Chanay (eds.). Signes du corps/corps du signe (= Sémantiques). Paris: L’Harmattan 2009, pp. 31-46, and “Ten theses on perception in terms of work: A Rossi-Landian/Wittgensteinian point of view.” Semiotica vol. 173(1-2)2009: Special double issue on Sociosemiotics, Paul Cobley, Anti Randviir, eds.), pp. 155-167.


 

Publikationen