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Wolfgang Fritz

Biographie

geboren: 19.02.1947 in: Innsbruck
Wolfgang Fritz
Alserstraße 41/8
1080 Wien

Tel: (43 1) 51433/1319
E-Mail: therese(at)aon.at

 

Ich bin in der Nacht von Faschingdienstag auf Aschermittwoch des Jahres 1947 in der Innsbrucker Klinik geboren, mein Vater war ein sozialdemokratischer Politiker bäuerlich-proletarischer Herkunft, die Mutter eine Augsburger Dichterin bürgerlich-aristokratischer Abstammung.
Meine Kindheit habe ich in Steinach am Brenner verbracht, angestaunt wegen meiner Fähigkeit, Worte zu machen und verfemt wegen allem anderen, und entsprechend den Vorgaben meiner Eltern hin- und hergerissen zwischen der Neigung, die Welt durch Politik zu verändern und mit Büchern zu beschreiben.
Kränklich und leutscheu wie ich war, kam ich zwar für das Leben eines politischen Tatmenschen kaum in Frage, aber das Schreiben war eine Leidenschaft, die mich von der frühen Kindheit her nicht losgelassen hat. Schon als Siebenjähriger befasste ich mich mit einem Romankonzept, das den pompösen Titel tragen sollte: "Die Liebe ist kein leerer Wahn." In der späteren Kindheit wollte ich ein Buch über den Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer schreiben.
Nach familiären Unglücksfällen hatte ich mir sechzehnjährig meinen Lebensunterhalt selbst zu verdienen, wobei ich zufällig in das Finanzamt Feldkirch geriet. Damit begann ein Engagement, von dem ich mich meiner Lebtag nicht lösen konnte. Ich war zunächst im Kassendienst beschäftigt, holte dann die Reifeprüfung im zweiten Bildungsweg nach und ließ mich 1977 in ein Wiener Finanzamt versetzen. In Wien habe ich 1979, ebenfalls im zweiten Bildungsweg, mein Studium der Rechtswissenschaften abgeschlossen.
1981 nahm ich eine Berufung in das Präsidium des österreichischen Finanzministeriums an, wo ich seit 1988 mit der Leitung der Revisionsabteilung betraut bin.
Ich habe aber weiterhin an literarischen Projekten gearbeitet. Erste Veröffentlichungen erfolgten in der St. Pöltner Zeitschrift das pult und im Vorarlberger Radio.
1981 ist mein Roman "Zweifelsfälle für Fortgeschrittene" bei S. Fischer erschienen, 1983 "Eine ganz einfache Geschichte."
Seither arbeite ich einerseits am noch unveröffentlichten, aber inzwischen fertiggestellten Romanprojekt "Willi Wöber", ein Abschnitt wurde in der Tiroler Kulturzeitschrift Das Fenster veröffentlicht, andererseits habe ich das Buch "Herr Vinzenz Vogel" verfasst, von dem Ausschnitte in der Zeitschrift sterz und in der Anthologie "Alles Stille" veröffentlicht wurden. Eine Gesamtveröffentlichung dieses Werkes steht ebenfalls noch aus.
Gleichzeitig habe ich mich mit wissenschaftlichen Arbeiten befasst. Im Jahre 2000 ist meine grundlegende Biographie des Wiener Finanzstadtrates der Ersten Republik "Der Kopf des Asiaten Breitner" erschienen. Ab 13. November 2001 werden in der Wiener Zeitung im Vierzehntageabstand Auszüge aus meinem biographischen Werk über sämtliche österreichischen Finanzminister seit 1848 erscheinen.
Im übrigen lebe ich bürgerlich mit Frau und zwei Töchtern in der Wiener Josefstadt. Mein berufliches Doppeljoch zwingt mich dazu, jeden Morgen schon um fünf Uhr am Schreibtisch zu sitzen, sodass ich wohl sagen kann, dass mein Leben ziemlich ausschließlich aus meiner Arbeit und meiner Familie besteht.


 

Publikationen

  • Der Kopf des Asiaten Breitner

Politik und Ökonomie im roten Wien
Biographie

Verlag: Löcker, Wien 2000
ISBN: 3-85409-308-X

  • Eine ganz einfache Geschichte

Roman

Verlag: S. Fischer, Frankfurt / M. 1983
ISBN: 3-596-22331-8

  • Zweifelsfälle für Fortgeschrittene

Roman

Verlag: S. Fischer, Frankfurt / M. 1981
ISBN: 3-596-22318-0


 
Karl Friedrich Kübeck, ein Neuerer und Reaktionär (Anfang)